Die Abtrünnigen - Wiki
Da unsere Hörspiel Serie sehr komplex ist, haben wir uns entschieden eine eigene Seite zu Begrifflichkeiten zu erstellen.
Der Orden

Der Orden ist das vorherrschende Regime auf dem Kontinent Valeria und beschützt das Volk vor einer Infiltration der Therianer. Sie agieren im Sinne ihres Glaubens und setzen die Regularien des Ordens, wenn es notwendig ist, auch mit Gewalt durch. Die Hierarchie innerhalb des Ordens ist streng und jeder Rang hat seine klar strukturierten Aufgaben.
Dom: Der Dom ist das Oberhaupt des Ordens und trägt bis zum Tod die Alleinherrschaft über die Handlungen der Untergebenen. Seine Entscheidungen müssen gut überlegt sein und im Sinne des Glaubens geschehen. Seine Urteile dürfen ausschließlich dazu dienen, Sünder und Ketzer zu vertreiben und die Macht des Ordens auszuweiten. Wenn der Dom aus dem Leben scheidet, wird sein Nachfolger aus einem Konklave von den ranghöchsten Kopfgeldjägern, den Mos, gewählt.
Mos: Die höchste Rang eines Kopfgeldjägers ist es ein Mos zu werden. Sie agieren als Heeresführer, Lehrmeister für die Ministranten und Berater des Dom. Ihre Präsenz beim Volk sorgt für Einschüchterung und demonstriert die Macht des Ordens, da sie meist ausgesandt werden, um die harten Rituale ihres Glaubens durchzuführen. Ihre Schwerter werden von den drei Gottheiten höchstselbst geführt, weswegen sie zudem als unbezwingbar gelten.
Cre: Nach der ersten Segnung an der ein Ministrant beiwohnt, entscheidet der lehrende Mos, ob dieser zum Prediger wird oder zum Kopfgeldjäger. Wenn die Seele des Ministranten stark genug ist, wird er zum Cre ausgebildet und jagt im Auftrag des Ordens Therianer. Ihr Auftrag ist vor allem das Aufspüren von therianischen Gruppierungen. Beim Ausheben dieser "Nester" begleitet ein Mos dieses Unterfangen. Cre sind die Krieger des Ordens und steigen erst nach einer langen, erfolgreichen Zeit als solcher zum Mos auf, wenn einer von ihnen verstirbt.
Prae: Wenn ein Ministrant ein etwas sanfteres Gemüt besitzt wird dieser zum Prediger ausgebildet. Die Lehrzeit ist größtenteils von Theorie geprägt und weniger praktisch veranlagt. Sie erlernen das Schreiben, Singen und das Malen von Bildern. Die Prae werden nach erfolgreichem Abschluss zum Sprachrohr des Ordens und bringen die Lehren des Ordens dem Volk nah. Sie nehmen die Sorgen der Menschen wahr, warnen vor den Feinden des Regimes und tragen die Bittreden an die Mos weiter.
Ministranten: Schüler des Ordens werden als Ministranten bezeichnet, die im Rahmen ihrer Lehrzeit auf Gedeih und Verderb getestet werden. Häufig sind sie Waisenkinder, die in jungen Jahren aufgenommen wurden. Sie werden in der Kampfkunst unterrichtet und in den Lehren geprüft. Diese Zeit ihres Lebens ist die härteste, da sie mit Schlägen und Waffen gezüchtigt werden. Im Alter zwischen dem 14. und 16. Lebensjahr wohnen sie einer Segnung bei und der Mos entscheidet im Nachhinein, welchen weiteren Weg sie beschreiten werden. Als langer Schwertarm des Ordens oder als Zunge der Götter.
Diener: Den untersten Rang der Hierarchie belegen die Diener. Auch wenn sie oft mit den Ministranten auf eine Stufe gestellt werden, bekommen die Diener einen besonderen Schutz. Sie dürfen ausschließlich bei groben Vergehen bestraft werden. Allerdings haben sie auch keinerlei Aussicht auf einen Aufstieg, da sie als Sklaven gefangen genommen wurden.
Götter und Lehren
Die Götter und Lehren des Ordens sind vielfältig und weitreichend, sodass es Jahre dauert überhaupt nur einen kleinen Teil der Historie erfassen zu können. Ähnlich wie bei den Wikingern, werden die die Götter als bildlich dargestellt und in den ortsansässigen Kapellen als Gemälde ausgehängt. Die Lehren wurden von den vier Propheten verfasst, wobei sich jede der Schriften mit einem anderen Motiv beschäftigt
Bordalun: Der Gott des Krieges und Schutzpatron der Cre. Wer aufrecht an ihn glaubt, dessen Waffe wird mit göttlicher Kraft geführt. Auch wenn ihm blutgetränkte Schlachtfelder huldigen, so stärkt der Glaube an ihn, auch die Mos und den Dom, da Bordalun auch als Stratege im Gefecht gegen die Neun Verdorbenen durch eine List gewann. Auch mit nur einem Arm und auf einem Ohr taub, vertraut er auf seine Instinkte und hat sich nach unzähligen göttlichen Schlachten immer wieder als den einzig wahren Kriegsgott bewiesen.
Merkoran: Die verfluchte Göttin, deren Aufgabe darin besteht in der Schlacht den Widerstand zu bilden. Ihr wurde wegen eines Vergehens der Fluch der Wehrlosigkeit auferlegt. Sie muss das Leid annehmen, was ihr angetan wird, ohne sich zu wehren. Grund dafür war der Versuch, Bordalun´s Frau zu vergiften, weil Merkoran eifersüchtig auf ihre Kochkunst war, durch welche sie die Gunst des Kriegsgottes erlangte. Ihre Geschichte erinnert die Gläubigen jeden Tag daran ihresgleiches zu achten und zu schätzen.
Varyn: Die tanzende Göttin, das Licht der Prae, spiegelt sich in jedem Sonnenschein wieder, in jeder Flamme und in jedem Blitz. Sie steht für Schnelligkeit und Hoffnung, denn auch wenn ihre wahre Gestalt nicht mal die anderen Gottheiten erkennen können, so weiß ein jeder, dass sie allgegenwärtig ist. Selbst ohne feste Marterie, verdammt dazu ewig allein zu verweilen, symbolisiert sie Beständigkeit.
Die Lehren Wogan Orlis´: "Das Band der Geschwister" ist die Pflichtlektion für jeden Ministranten und dreht sich größtenteils um Zweifel und Vetrauen. Je höher die Ministranten im Rang steigen, desto mehr Einblicke erhalten sie in seine Lehren. Wogan Orlis lebte mit seinem heidnischen Bruder zusammen, welchen er versucht hatte zu bekehren. Doch der ließ keine Gelegenheit verstreichen, den Propheten zu enttäuschen. So wollte sein Bruder ihn auf eine Glaubenprobe stellen und führte ihn in den Sumpf welcher die beiden ins eine Fänge zog. Wogan Orlis konnte sich gerade noch an einem herabhängenden Ast herausziehen, doch sein Bruder hatte keine Chance mehr . Als er ihm einen Ast zuwerfen wollte, sah er nur noch Blasen aufsteigen. Dort wo die letzte Blase zerplatzte erschien jedoch ein Glühwürmchen, ein Zeichen der tanzenden Göttin, dass ihn aus dem Moor herausgeleitete.